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	<title>Selbst-Sein &#187; Produktivität</title>
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	<description>Selbstentwicklung für Selbstdenker</description>
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		<title>Der F&#252;nf-Minuten-Anlauf</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 10:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Technik eignet sich hervorragend f&#252;r unliebsame Aufgaben, die bereits l&#228;nger auf der Todo-Liste herumgammeln. Oft schiebt man diese vor sich her, bis sie einem irgendwann um die Ohren fliegen. Die Meister beim Aufschieben sind &#252;brigens die Kreativen, da diese sich ganz genau ausmalen k&#246;nnen was passieren wird und dabei auf sie zukommt wenn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'><h3>Serie: Produktivitätstechniken</h3><ol><li><a href='http://www.selbst-sein.com/2007-06/aufgabenketten-bilden.html' title='Aufgabenketten bilden'>Aufgabenketten bilden</a></li><li>Der F&#252;nf-Minuten-Anlauf</li></ol></div> 
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<p>Diese Technik eignet sich hervorragend f&#252;r unliebsame Aufgaben, die bereits l&#228;nger auf der Todo-Liste herumgammeln. Oft schiebt man diese vor sich her, bis sie einem irgendwann um die Ohren fliegen. Die Meister beim Aufschieben sind &#252;brigens die Kreativen, da diese sich ganz genau ausmalen k&#246;nnen was passieren wird und dabei auf sie zukommt wenn sie die Aufgabe anpacken.</p>

<p><span id="more-8"></span>Zun&#228;chst empfiehlt es sich (ganz nach GTD-Manier) die Aufgabe in physische Teilschritte zu zerlegen, und sich dann den ersten Schritt zu greifen. Man braucht f&#252;r diese Technik einen kleinen Wecker (K&#252;chenuhr) oder eine <a href="http://www.harmonyhollow.net/ct.shtml">&#228;quivalente Software</a>.</p>

<h3>Wecker stellen und loslegen</h3>

<p>Diesen Wecker stellt man auf f&#252;nf Minuten und f&#228;ngt direkt mit dem n&#228;chsten Schritt der Aufgabe an. Nach f&#252;nf Minuten ist man entweder so involviert und m&#246;chte weiter machen, da&#223; man den Wecker einfach ignoriert und abstellt, oder man belohnt sich bereits nach diesen f&#252;nf Minuten mit einer Tasse Tee, einem St&#252;ck Schokolade o.&#228;.</p>

<p>Nach einer Pause, in der man anderen T&#228;tigkeiten nachgeht, startet man mit zehn Minuten und dem identischen Prozedere. Die Zeit wird dabei jeweils um f&#252;nf Minuten erh&#246;ht, und die Belohnung nat&#252;rlich auch.
Sp&#228;testens beim dritten Anlauf wird einen die Aufgabe &#8220;mitrei&#223;en&#8221; und man m&#246;chte sie zu Ende bringen. Das kann zum einen aus dem Grund geschehen, da&#223; man sie endlich &#8220;loswerden&#8221; m&#246;chte, oder zum anderen weil man Spa&#223; daran gefunden hat. In beiden F&#228;llen ist sie danach erledigt.</p>

<h3>Flow-Erfahrungen beg&#252;nstigen</h3>

<p>&#220;brigens ist das Zerteilen einer gro&#223;en Aufgabe eine effektive Simplifizierungstechnik, was die Hemmschwelle der Erledigung herabsetzt. Eine &#228;hnliche Hemmschwelle tritt allerdings auch auf, wenn die Aufgabe <em>zu leicht</em> ist!</p>

<p>Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29">Flow-Erfahrung</a> wird durch beide Situationen verhindert. Man kann eine Aufgabe daher auch <em>schwerer</em> machen als sie ist, um die Erfahrung interessanter zu gestalten.</p>

<p>Viele werden denken, da&#223; sie dann l&#228;nger dauert &#8211; aber lieber f&#252;nf Minuten l&#228;nger an der Aufgabe arbeiten, als sie kurz vor der Deadline in einer Nachtschicht mit vielen anderen dieser &#8220;kleinen leichten Aufgaben&#8221; erledigen zu m&#252;ssen, nicht wahr?</p>
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 <div class='series_links'><a href='http://www.selbst-sein.com/2007-06/aufgabenketten-bilden.html' title='Aufgabenketten bilden'>Zum vorherigen Serienbeitrag</a> </div>]]></content:encoded>
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		<title>Aufgabenketten bilden</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 11:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorwort zur Serie In dieser Serie stelle ich verschiedene Techniken vor um die eigene Produktivit&#228;t zu steigern und beizubehalten. Alle diese Techniken sind miteinander kombinierbar und in der Praxis erprobt. Viel Spa&#223; beim Lesen! Eine m&#228;chtige Technik um mehrere t&#228;gliche Angewohnheiten zu etablieren ist das Bilden von Ketten. Man verkn&#252;pft dabei mehrere w&#252;nschenswerte Aufgaben bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'><h3>Serie: Produktivitätstechniken</h3><ol><li>Aufgabenketten bilden</li><li><a href='http://www.selbst-sein.com/2007-06/der-fuenf-minuten-anlauf.html' title='Der F&#252;nf-Minuten-Anlauf'>Der F&#252;nf-Minuten-Anlauf</a></li></ol></div> 
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<h3>Vorwort zur Serie</h3>

<p>In dieser Serie stelle ich verschiedene Techniken vor um die eigene Produktivit&#228;t zu steigern und beizubehalten. Alle diese Techniken sind miteinander kombinierbar und in der Praxis erprobt. Viel Spa&#223; beim Lesen!</p>

<p>Eine m&#228;chtige Technik um mehrere t&#228;gliche Angewohnheiten zu etablieren ist das Bilden von Ketten. Man verkn&#252;pft dabei mehrere w&#252;nschenswerte Aufgaben bzw. Gewohnheiten, und macht diese voneinander abh&#228;ngig.</p>

<p><span id="more-7"></span>Am Besten f&#228;ngt man mit einer angenehmen an, oder arbeitet auf eine angenehme hin. Dabei ist es tabu, eine Aufgabe der &#8220;Kette&#8221; auszulassen.</p>

<p><strong>Beispiel:</strong> Der t&#228;gliche Sport (Waldlauf, Gymnastik o.&#228;.) wird mit der vorherigen Meditation und dem anschlie&#223;enden Abendessen verkn&#252;pft. Das hei&#223;t, der Sport wird nur gemacht wenn auch die Meditation vorher &#8220;erledigt&#8221; wurde. Und es gibt nat&#252;rlich auch nur Abendessen wenn die vorherige Kette abgearbeitet ist.</p>

<p>Der psychologische Hintergrund ist die Verankerung dieser Abl&#228;ufe im Bewusstsein, so da&#223; das Weglassen von Bestandteilen der Kette zu einem leichten &#8220;schlechten Gewissen&#8221; f&#252;hrt. Nach ein paar Tagen l&#228;uft diese Technik im &#8220;Autopilot&#8221;. Sobald man die Kette begonnen hat, kann man gar nicht anders als sie zu Ende zu f&#252;hren. Und das Auslassen der gesamten Kette kommt entweder gar nicht in Frage, oder es erzeugt das Gef&#252;hl da&#223; etwas am Tag fehlt.</p>

<p>Diese Ketten k&#246;nnen nat&#252;rlich beliebig lang werden. Ich w&#252;rde allerdings empfehlen, f&#252;r bestimmte (angenehme) Elemente eine maximale Zeit einzuplanen. Das Lesen von Feeds und Mails kann sonst leicht zur Vormittagsbesch&#228;ftigung werden, was der Produktivit&#228;t nicht gerade zu gute kommt.</p>

<p>Ebenso sollte man eine minimale Zeit f&#252;r die einzelnen Aktivit&#228;ten einplanen. Wenn der Tag einige unvorhergesehene Ereignisse mit sich gebracht hat, die die verf&#252;gbare Zeit rapide geschrumpft haben, dann kann man mit der minimalen Zeit immer noch &#8220;pro forma&#8221; die Kette durchlaufen. Durch diesen Trick kommt man nicht aus dem Rhythmus, allerdings sollte er wirklich nur an Tagen angewendet werden die absolut nichts anderes zulassen.</p>

<p><strong>Beispiel:</strong> Eine morgendliche Angewohnheit k&#246;nnte z.B. eine gem&#252;tliche Tasse Tee oder Kaffee sein, w&#228;hrend man die neuesten Feeds und Mails durchschaut. Dies wird jetzt verkn&#252;pft mit dem vorherigen Aufr&#228;umen (und Abwischen) des Schreibtisches, damit die Arbeitsumgebung f&#252;r den restlichen Tag angenehm ist. Die ersten Tage wird man sich zwar noch daran erinnern (oder zwingen) m&#252;ssen, aber schon bald ist der ordentliche, saubere Schreibtisch und die anschlie&#223;ende Tasse Tee zur liebgewonnenen Gewohnheit geworden. Ein aufger&#228;umter und sauberer Arbeitsplatz ist &#252;brigens eine Produktivit&#228;tstechnik f&#252;r sich, aber wem erz&#228;hle ich das <img src='http://www.selbst-sein.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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